Die Unterstützer

Frank Michalak

Vorsitzender des Vorstandes AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

Die AOK Nordost engagiert sich seit Jahren für Menschen mit Parkinson. Ziel ist es, eine größere Aufmerksamkeit für die Krankheit zu schaffen und Betroffenen besser zu helfen. Schon 2015 haben wir  das Beratungsprogramm „Aktiv gegen Parkinson“ entwickelt. Es hilft, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität der Patienten zu stabilisieren. 


Gemeinsam mit der Parkinson-Klinik Beelitz-Heilstätten und dem Fraunhofer-Institut Fokus haben wir ein telemedizinisches Rehabilitations-Angebot für Parkinson-Erkrankte entwickelt. Damit sollen Motivation und Übungskompetenz für das häusliche Training langfristig gesichert werden. Ihre Spenden werden unter anderem in das neue tele-medizinische Reha-Angebot und in den Ausbau des Bewegungsgartens für Menschen mit Parkinson in Beelitz Heilstätten fließen.

Friedrich-Wilhelm Mehrhoff

Geschäftsführer der Deutschen Parkinson Vereinigung

Parkinson ist auf dem Vormarsch. Mehr als 6,5 Millionen Menschen sind weltweit erkrankt – davon mehr als 300.000 in Deutschland. Aufgrund der demografischen Veränderungen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass sich diese Zahlen in den kommenden Jahren sogar noch verdoppeln werden. Mit Fug und Recht kann man von einer echten Volkskrankheit sprechen – für die es bis heute leider immer noch keine Aussicht auf Heilung gibt.


Eine der wesentlichen Aufgaben der Deutschen Parkinson Vereinigung ist es, Betroffenen und ihren Angehörigen bestmöglich zu helfen und tatkräftig zu unterstützen. Dem Schritt in die Öffentlichkeit kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, um dem Stigma der Vereinsamung vorzubeugen, aufzuklären und deutlich zu machen, dass Parkinson ausnahmslos jeden treffen kann. Vor diesem Hintergrund möchte ich den Gästen und den Verantwortlichen der Deutschen Parkinson Gala TULIP im Namen der dPV-Mitglieder für Einsatz, Engagement und Empathie herzlich danken.

Prof. Dr. Georg Ebersbach

Chefarzt und Leiter des Neurologischen Fachkrankenhauses für Bewegungsstörungen/ Parkinson Beelitz-Heilstätten

Heutzutage können viele Symptome der Parkinson-Erkrankung durch Medikamente oder Operationen gelindert werden. Trotzdem ist es aber noch nicht gelungen, das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten und die Betroffenen vor langfristig auftretenden Behinderungen zu schützen. Vieles spricht dafür, dass durch frühen Einsatz aktivierender Therapien wie Physiotherapie oder Logopädie entscheidender Einfluss auf den Krankheitsverlauf genommen werden kann.


Forschung kann zur Entwicklung wirkungsvoller neuer Therapien beitragen und helfen, aktivierende Therapien in moderne ganzheitliche Behandlungskonzepte zu integrieren. »Fortschritt durch Bewegung« ist eine Kurzformel mit der sich das Ziel dieser Forschungsinitiativen beschreiben lässt.

Als intensiv mit dieser Krankheit befasster Arzt freue ich mich sehr, dass die Aktivierenden Therapien bei Parkinson dank des Engagements der Initiatoren dieser Veranstaltung in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werden.

Warum wir mitmachen:

Axel Schulz

Boxlegende

Alternative Therapien können helfen, Einschränkungen durch Parkinson in Bewegung und Sprache wirksam zu bekämpfen. Ich habe mich vor Ort in Beelitz-Heilstätten von den Möglichkeiten überzeugt und bin wirklich beeindruckt. Über diese Sporttherapie bekommen die Leute wieder Selbstvertrauen. Das ist wichtig, dass man sich wieder etwas zutraut. Darum unterstütze ich die TULIP – Die Deutsche Parkinson Gala, weil sie den Menschen da hilft, wo es notwendig ist.


Franziska Knuppe

Topmodel

Wenn man, wie ich, in der Öffentlichkeit steht, sollte man diese Präsenz nutzen, um auf Probleme, Missstände oder Krankheiten aufmerksam zu machen.

Es liegt mir sehr am Herzen, Projekte in Deutschland zu unterstützen und es ist mir wichtig, den Parkinson-Betroffenen zu helfen, tagtäglich mit ihren Problemen umzugehen. Ich möchte ihnen zeigen: Sie sind nicht allein!